REASONING & REHABILITATION 2 –
KURZVERSION FÜR JUGENDLICHE

 Das bewährte kognitiv-verhaltenstherapeutische Programm zur Behandlung von verhaltensauffälligen Jugendlichen

Ablauf
  • Nach Kontaktaufnahme findet ein Erstgespräch mit Teilnehmer*in und zuweisender Institution statt
  • Das Programm besteht aus 10 Sitzungen à 90 Minuten + Hausaufgaben
  • Durchführung: 16.10. – 18.12.2019 jeden Mittwochnachmittag
  • Anmeldefrist bis 25. September 2019
Kosten
CHF 1000.- pro Teilnehmer/in
Kernlehrplan
Das Programm vermittelt kognitive sowie emotionale Fähigkeiten und Wertvorstellungen, die für die angestrebte Verbesserung der sozialen Kompetenzen wichtig sind. Kompetenzen, wie Selbstkontrolle, Fertigkeiten im Umgang mit Emotionen, Problemlösungen oder Konflikten,  Nachdenken über Konsequenzen, gedankliches Erstellen von Alternativen sowie die Übernahme von Perspektiven und Wertvorstellungen, die als Voraussetzungen für die Erlangung von gesellschaftlich angesehenen Verhaltensweisen gelten.
Ziele des Programms
Die R&R2 Kurzversion für Jugendliche ist ein Gruppentraining, das kosteneffektiv den Teilnehmenden Fähig- und Fertigkeiten lehrt, die für ein prosoziales Verhalten wichtig sind. Es setzt nicht voraus, sie über persönliche Probleme sprechen müssen, sondern arbeitet mit vorgegebenen Problemen. Das Programm regt die Teilnehmenden so dazu an, am prosozialen Entwicklungsprozess selbst teilzunehmen.
Trainer*in
Geleitet wird das Programm von Leena Hässig und Diego Andenmatten. Die Durchführung erfolgt immer zu zweit.

Leena Hässig, Gewaltberaterin     

Zielpersonen
Die R&R2 Kurzversion ist für Jugendliche ab 12 Jahren bestimmt, denen wichtige Umgangsformen und Wertvorstellungen fehlen und durch antisoziale, zerstörerische und/oder illegale Verhaltensweisen auffallen. Das Programm ist nicht an spezifische Delikte gebunden.
Programminhalt
Probleme lösen Lösung zwischenmenschlicher Probleme
Konsequenzen berücksichtigen Die Konsequenzen des eigenen Denkens, Fühlens und Handelns berücksichtigen
Abwägen und nachdenken Die eigenen Gedanken, Gefühle und Handlungen reflektieren und abwägen
Emotionale Kompetenz Erkennen der eigenen Gefühle und den Umgang mit ihnen
Wertvorstellungen Prosoziale Wertvorstellungen verstehen und schätzen lernen
Konflikte lösen Lernen, wie Konflikte erfolgreich gelöst werden können
Folgerichtiges Denken Logisches und objektives Denken lernen. Denkfehler und Denkschemas, die Verhalten, Selbstwirksamkeit und Wertvorstellungen beeinflussen, erkennen und verändern lernen
Übernahme der sozialen Perspektive Die eigene Perspektive überwinden lernen, um die Perspektive von anderen zu erkennen und mit anderen fühlen können (Empathietraining)
Kontakt
Leena Hässig

Fachpsychologin für Rechtspsychologie und Klinische Psychologie FSP

E-mail: leena.haessig@fachstellegewalt.ch

 

Diego Andenmatten

Sozialarbeiter FH

E-mail: diego.andenmatten@fachstellegewalt.ch